Die Schwäche steuern, oder du bist der Kapitän!

"Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe." (Mark Twain)

Das Lernverhalten zu verändern ist harte Arbeit. An dieser Erfahrung kommt kein Schüler vorbei. Am Anfang stehen gute Vorsätze und danach werden brav ein paar Tage Vokabeln gepaukt und Übungen gemacht. Aber wie lange hält das an? Die Umgebung ist voller Versuchungen: Wie viel schöner wäre es, mit Freunden zu chatten, am Computer zu spielen, oder im Internet zu surfen. Dagegen steht zwar der Genuss von besseren Noten, weniger Stress mit den Eltern, den Lehrern und keine Nachhilfetermine mehr. Längerfristige Ziele sind jedoch im Dauerkonflikt mit schnellen Belohnungen, die sich permanent anbieten. Jetzt heißt es sich selbst zu motivieren. Ralf Schwarzer, Professor der Psychologie an der Freien Universität Berlin nennt dies: „Die Schwäche steuern“. (ag)

 

Durchstarten mit Nachhilfe

Zum perfekten Einstieg in das neue Schuljahr haben wir das beste Starterpaket für Sie!

Nutzen Sie unten stehendes Online-Formular und Sie erhalten:

  • 1 kostenfreie und unverbindliche Probestunde in einem Schulfach Ihrer Wahl
  • 1 kostenfreies und unverbindliches Beratungsgespräch
  • 5 % Nachlass auf die Nachhilfegebühr bei Vertragsabschluss bis 31.10.2017

Apropos: Unsere Vertragsbedingungen sind einfach und fair: keine Vertragslaufzeit, monatliche Kündigungsfrist, keine Anmeldegebühr

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Zum Schuljahresbeginn!

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr mit netten Lehrern, guten Schulfreunden und viel Motivation!

Gemeinsam lernen

Viele Schülerinnen und Schüler lernen meist alleine. Sie sind der Meinung, dass sie so konzentrierter arbeiten können. Dadurch lassen sie sich jedoch eine Reihe von Vorteilen entgehen, die gemeinsames Lernen mit sich bringen würde.

 

Wir zeigen Euch, wie Ihr perfekt als Team arbeitet und schlussendlich alle davon profitiert.

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Abschlussvorbereitungskurse in den Pfingstferien

Auch dieses Jahr bieten wir wieder unsere Abschlusskurse für Real- und Mittelschüler in den Pfingstferien an. In vier Tagen à vier Schulstunden vermitteln wir Euch alle prüfungsrelevanten Inhalte und geben Euch wertvolle Tipps zur idealen Herangehensweise an die Aufgaben.

 

Alle Termine zu unseren Kursen findet Ihr nachfolgend in der Tabelle. Auf Anfrage bieten wir auch Vorbereitungskurse zu Fächern, die nicht in der Tabelle aufgelistet werden. Bei weiteren Fragen zum Kursablauf stehen wir vom LernZentrum Euch sehr gerne zur Verfügung.

 

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Praktische Tipps für die Abiturprüfung

Die Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor und lösen in vielen von Euch wahrscheinlich ein enormes Stressgefühl aus. Wie Ihr der Belastung und dem Zeitdruck jedoch mühelos standhaltet und welche Herangehensweise an die Aufgaben sich bewährt hat, verraten wir Euch in unserem Blog. 

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Das Gymnasium kehrt zum G9 zurück

Trotz der bahnbrechenden Erfolge des G8 im direkten Ländervergleich und trotz der geringen Wiederholerquote der letzten Jahre kehrt das Gymnasium in Bayern ab dem Schuljahr 2018/2019 zum G9 zurück. Das große Ziel hierbei ist es, mit den Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu wachsen, um weiterhin qualitativ hochwertigen Unterricht zu bieten und die Schüler optimal auf ein Studium vorzubereiten. Dabei sollen die Kinder auf dem Weg zum Abitur durch Hilfsmittel wie beispielsweise einer individuellen Lernzeit entlastet werden. Was das konkret bedeutet und inwieweit sich das neunjährige Gymnasium auf den Unterricht auswirkt, erfahrt Ihr auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

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Intensivkurse zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen

Auch dieses Jahr bieten wir in den Osterferien wieder unsere Intensivkurse zur Vorbereitung auf das Abitur und auf die Fachhochschulreife an. Hierbei bereiten wir Euch gezielt auf die prüfungsrelevanten Inhalte vor und geben Euch nützliche Tipps für die korrekte Herangehensweise an die komplexen Prüfungsaufgaben.

 

In vier Tagen à vier Schulstunden vermitteln wir Euch neben der notwendigen Theorie auch jede Menge Ansätze zur praktischen Anwendung des Erlernten. So seid Ihr bestens für die Prüfung gewappnet. Seid also dabei und sichert Euch die letzten freien Plätze! Bei Fragen stehen wir vom LernZentrum Euch sehr gerne zur Verfügung.

 

Alle Infos im Überblick:

  • Intensive Vorbereitung auf alle prüfungsrelevanten Themen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und BWR
  • Insgesamt 16 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten verteilt auf vier Tage
  • Preis: 192,- €

Termine:

  • Montag, 10.04.2017 – Donnerstag, 13.04.2017
  • Dienstag, 18.04.2017 – Freitag, 21.04.2017 
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Die richtigen Bücher für die Prüfungsvorbereitung

So kurz vor dem Abschluss sind die meisten Schülerinnen und Schüler hochmotiviert, sich ordentlich auf die Prüfungen vorzubereiten. Hierzu bedarf es jedoch geeignetem Prüfungsmaterial. Wir möchten Euch nachfolgend drei Buchreihen empfehlen, die sich hervorragend für die Prüfungsvorbereitung eignen.

 

Prüfungsvorbereitung und Trainer – Stark Verlag 

Die Bücherreihe des Stark Verlags umfasst die originalen Prüfungsaufgaben vergangener Jahre inklusive umfassender Lösungsvorschläge. Je nach Fachrichtung werden teilweise sogar mehrere Lösungswege angeboten. Praktische Tipp-Seiten sind dazu gedacht, Ideen zu sammeln, bevor man auf die Lösungsansätze zurückgreift. Neben den Prüfungsbüchern bietet der Verlag auch eine Vielzahl an Trainingsbüchern und sogar diverse Online-Kurse.

 https://www.stark-verlag.de/

 

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Infos zum Studium

Jedes Jahr so kurz vor den Abschlussprüfungen sind angehende Abiturienten mit demselben Problem konfrontiert: Die Wahl des Studiengangs und der Institution stellt die Absolventen vor eine große Herausforderung. Wir geben Euch nachfolgend einen kleinen Überblick über den Ablauf und über die möglichen Arten eines Studiums.

 

In Deutschland gibt es derzeit über 18.000 Studiengänge. Dabei gilt: Je exotischer das Studium, desto schwerer wird unter Umständen die Jobsuche nach dem Abschluss. Ein vollständiges Studium setzt sich normalerweise aus einem Bachelor-Studiengang gefolgt von einem vertiefenden Master-Studiengang zusammen. Der Master muss jedoch nicht zwingend angehängt werden, da der Bachelor bereits als vollwertiger Abschluss anerkannt wird.

 

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Vom Gedanken zum geschriebenen Wort

„ALLER ANFANG IST SCHWER.“  -  OVID

 

Das wird vielen Schülerinnen und Schülern meist dann bewusst, wenn sie einen Aufsatz zu Papier bringen sollen. Ihnen fehlt die zündende Idee, um einen Einstieg zu finden und ihre Schreibblockade zu überwinden. Die Gedanken zu ordnen und daraus einen lesenswerten Text zu zaubern ist mithilfe der folgenden Tipps jedoch gar nicht mehr so schwer.

 

1.     Bereite Dich vor! 

Eine gute Vorbereitung ist alles. Halte ein sogenanntes Brainstorming ab und trage Deine Ideen zusammen! Dabei kann Dir beispielsweise eine Mind-Map helfen. Die Qualität Deiner Gedankenzüge spielt in diesem Schritt noch keine Rolle. Möglicherweise können sich anscheinend minderwertige Einfälle später zu Diamanten unter Deinen Ideen entwickeln. Deshalb gilt: Schreibe jeden Gedanken auf! 

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Lernen durch Pausen

Kurz vor einer Klausur, Schulaufgabe oder Kurzarbeit neigen viele Schülerinnen und Schüler dazu, sich den dafür notwendigen Stoff regelrecht in ihren Kopf hineinzuprügeln. Dabei sitzen sie stundenlang vor ihren Büchern und pauken bis zur völligen Erschöpfung. Dass diese Methode allerdings nicht sonderlich sinnvoll ist, dürfte jedem klar sein. Wer effizient lernen will, braucht regelmäßig Pausen. Wie oft und wie lange diese am besten gemacht und wie sie gestaltet werden sollten, erfährst Du nachfolgend.

 

 

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Lernen und Bewegung

"Was kann ich nur tun, damit sich mein Sohn die Englischvokabeln merken kann?" - So lautete vor einigen Wochen die Frage einer verzweifelten Mutter. Beim täglichen Kampf zu Hause sei bereits alles ausprobiert worden: Vokabellisten, Karteikarten, visuelle Tricks mit Farben und Mindmaps, Computerprogramme usw. Es helfe alles nichts: Ihr 12-jähriger Sohn könne die Vokabeln einfach nicht behalten.

 

Als ich an den Jungen dachte und in meinem Kopf nach einer weiteren, noch nicht eingesetzten Lerntechnik suchte, kam mir ganz spontan das Schlagwort 'Bewegung'. Ich sprach es aus und die Mutter sah mich fragend an. "Bewegung!" wiederholte ich. "Gehen Sie mit ihm spazieren oder Schlitten fahren. Lassen sie ihn in der Wohnung auf- und abgehen, oder hüpfen. Sorgen Sie für Bewegung." Heute lief mir die Mutter erneut über dem Weg. Mit strahlendem Gesicht berichtete sie mir von dem durchschlagenden Erfolg beim letzten Englisch-Vokabel-Test. Von 5 auf 2.  

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Schon jetzt richtig auf die Abschlussprüfung vorbereiten

Mit dem Beginn des neuen Jahres startet auch schon der Endspurt zu den Abschlussprüfungen. Es ist den meisten Schülerinnen und Schülern vielleicht noch nicht ganz bewusst, doch sind es tatsächlich nur noch wenige Unterrichtswochen bis zum wichtigsten Termin ihrer gesamten Schullaufbahn.

 

Wie Du Dich schon jetzt ideal auf die Prüfungen vorbereiten kannst, zeigen Dir unsere Tipps.

 

Wiederholen, wiederholen, wiederholen! 

Es kann gar nicht oft genug gesagt werden. Du fährst am besten damit, wenn Du alte Lerninhalte stetig wiederholst. Zum einen werden manche Themen vor der Prüfung nicht mehr explizit von den Lehrern besprochen, zum anderen fehlt Dir kurz vor dem Test mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zeit dazu, Lücken vollständig aufzuarbeiten. Je früher Du damit beginnst zu lernen, desto weniger Stress wirst Du am Ende des Schuljahres haben. Sollten zu Teilen des Stoffes Fragen aufkommen, hast Du auf diese Weise zudem noch die Zeit, die Antworten darauf bei Deinen Lehrern zu erhalten.

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Hab' keine Angst vor der Beurteilung

Das neue Jahr ist da und schon wieder stehen jede Menge Schulaufgaben und Proben an. Die schriftlichen Leistungsnachweise bescheinigen Dir über die Note Deinen aktuellen Wissensstand. Auf dieser Grundlage konntest Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten die Aufgabenstellungen lösen.  

Bist Du mit der Beurteilung Deiner Leistungen zufrieden, so spricht in der Regel nichts dagegen diesen Weg weitergehen. Hast Du jedoch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, so solltest Du Deine Richtung ändern. Mit der untenstehenden Tabelle möchten wir Dir zeigen, wie die Beurteilung Dir helfen kann, Dein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.

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Gemeinsam spielen

Das Weihnachtsfest rückt näher und nahezu jeder von uns ist damit beschäftigt, Geschenke für seine Liebsten zu besorgen. Besonders Eltern bemühen sich Jahr für Jahr darum, ihren Kindern eine Freude zu bereiten. Meist bedeutet dies jedoch, dass sie mit allerhand Produkten aufwarten, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen ihre Zeit alleine vertreiben können. Doch wäre es nicht schön, es stattdessen einmal mit gemeinsamer Zeit zu versuchen? 

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Fehler machen heißt Lernen

Wir leben in einer Kultur, in der es wieder an Bedeutung gewinnt, Fehler zu machen. Obgleich diese oftmals Folgen haben, die es erst einmal zu bewältigen gilt, geben uns Fehler die einmalige Gelegenheit, aus ihnen zu lernen und sie bestenfalls nicht mehr zu wiederholen. Fakt ist: Wir alle machen hin und wieder Fehler und sollten uns auch gegenseitig darauf hinweisen, um gemeinsam Lösungen zur Vermeidung zu erarbeiten. Nachfolgend erläutern wir, wie Fehler entstehen, welchen Nutzen wir daraus ziehen und wie wir an sie herangehen können.

Wie entstehen Fehler?

Fehler entstehen meist in den Momenten, in denen wir mit neuen Situationen konfrontiert werden. Das kann eine schwere Aufgabe sein, der wir uns noch nie zuvor stellen mussten oder ein Verhalten des Gegenübers, das uns noch nicht vertraut ist.

Doch auch aus Gewohnheiten heraus können sich Fehler entwickeln. Wir schenken normierten Abläufen nicht mehr unsere volle Aufmerksamkeit und dadurch schleichen sich Fehler in unser Handeln ein. So können beispielsweise Personen, die tagtäglich kochen, nach vielen Jahren immer noch ein Gericht versalzen.

Unkonzentriertheit ist ebenfalls ein Grund dafür, dass wir Fehler machen. Ein übermüdeter Autofahrer, der sonst immer vorsichtig fährt, kann dennoch in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit einen Unfall verursachen.

Was nützen uns Fehler?

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Kritik muss manchmal sein!

Unser Alltag besteht aus vielen Aufgaben und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Doch wo es Aufgaben gibt, sind Leistungsbeurteilungen ebenfalls nicht weit. Dabei wird nicht nur das eigentliche Ziel bewertet, sondern auch der Weg dorthin sowie unser Verhalten in diesem Zeitraum. Für Schüler bedeutet das, sie müssen neben all dem Lob und der Anerkennung eine ganze Menge Kritik einstecken. Richtig angewandte und konstruktive Kritik ist jedoch notwendig, um dem Kind Gelegenheit zu geben, aus einem Fehler zu lernen. Allerdings kann jede noch so gut gemeinte Kritik nach hinten losgehen. Schließlich wird niemand gerne kritisiert. Wenn wir nicht genau darauf achten, wie die Kritik formuliert ist, fühlt sich der Kritisierte angegriffen und reagiert womöglich stur, traurig oder sogar aggressiv. Richtig formuliert, kann Kritik Wunder bewirken.

Wir geben Euch ein paar praktische Tipps zur Umsetzung. 

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Handschriftlich schreiben - brauchen wir das noch?

Das handschriftliche Schreiben gerät immer mehr in den Hintergrund oder besser gesagt aus der Mode. E-Mail, SMS, WhatsApp, Twitter und Facebook ersetzen das Schreiben von Hand. Noch vor gar nicht langer Zeit bemühte man sich bei schriftlichen Nachrichten zunächst um eine passende Anrede, dachte über jedes Wort, das man schrieb, nach und schloss die Mitteilung mit einer passenden Grußformel. Oftmals beginnen Nachrichten heute nur noch mit "Hi" und enden mit "LG", wenn überhaupt. Ich habe gehört, das sei modern, also mache ich das auch ab und zu. Die Textinhalte sind in der Regel kurz, und immer öfter werden Worte durch Emojis - zu deutsch Bildschriftzeichen - ersetzt.

Können wir mit dieser Art zu kommunizieren unsere Gedanken und Gefühle treffend wiedergeben? 

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Drei einfache Tipps, um richtig zu loben

Im Laufe eines Schuljahres müssen sich Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen damit auseinandersetzen: Schülerinnen und Schüler richtig zu loben und damit zu motivieren. Wir geben Ihnen praktische Tipps, gezielt zu loben.

 

1. Gute Leistungen konkret ansprechen

Es ist wichtig, die Schülerinnen und Schüler gezielt darauf anzusprechen, wofür sie eigentlich gelobt werden. Ein schlichtes „Gut gemacht.“ klingt zwar erfreulich, ist aber relativ nichtssagend. Stattdessen müssen die Kinder konkret auf den Grund des Lobs aufmerksam gemacht werden: „Du hast sehr ordentlich und genau gearbeitet und alle Aufgaben richtig gelöst.“ Treffende Aussagen bringen den Schülerinnen und Schülern einen weitaus größeren Nutzen. Dadurch können sie ihre erbrachten Leistungen einordnen und folglich dem Lob auch zuordnen. Das hat zudem den erfreulichen Effekt, dass sie versuchen werden, erneut solche Erfolge erzielen oder diese gar überbieten zu wollen.

 

2. Keine Kritik im Lob verstecken

Lob ist dafür gedacht, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren. 

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Warum lernen wir?

Jeder, der selbst einmal die Schule besucht hat, kann ein Lied davon singen: Wir lernen Dinge, die wir bereits nach wenigen Wochen wieder vergessen haben. Deshalb konfrontieren uns die Schülerinnen und Schüler auch wiederholt mit der Frage: „Warum lernen wir das überhaupt? Das brauchen wir nie wieder.“

 

Das mag auf den ersten Blick vielleicht sogar stimmen, doch lernen bedeutet weitaus mehr, als nur nach Skript zu handeln und Phrasen auswendig aufzusagen. Wer lernt, formt seinen Charakter und seine Persönlichkeit. Es werden Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt, um das Leben erfolgreich meistern zu können. Kritisches, logisches Denken und kreatives Handeln sind bestenfalls die Folge. Der Weg in die Zukunft wird gebahnt und gerade unsere Kinder sind eben genau diese Zukunft. „Wer aufhört zu lernen, hört auf zu leben.“ - (unbekannt) 

Und eines steht fest:

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Let´s start together - Vokabeln richtig lernen.

Alle Schülerinnen und Schüler wurden schon einmal damit konfrontiert:

Vokabeln lernen.

Zum Leidwesen aller stellt es einen der wichtigsten Faktoren beim Erlernen einer Sprache dar. Wer nämlich die Grammatik perfekt beherrscht, jedoch keine Wörter übersetzen kann, der wird auch nicht in der Lage sein, einen vollständigen Satz zu bilden. Umgekehrt können wenige Vokabeln bereits ausreichen, um sich einigermaßen zu verständigen.

Mit nur ein paar kleinen Tricks, ist das Lernen neuer Wörter keine große Herausforderung mehr und kann sogar richtig Spaß machen.

Wir wollen sie Euch zeigen: 

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Die Sache mit den Entscheidungen

Ein neues Schuljahr beginnt. Die Anfangsmotivation der Schülerinnen und Schüler ist (meist) groß. Die Hefte ordentlich zu führen und mehr zu lernen scheinen jedes Jahr die großen Vorsätze zu sein. Das Schülerdasein klingt demnach nach einem leichten Unterfangen. Wären da nur nicht immer diese Entscheidungen. 

Sie sind es, die den Alltag unserer Schützlinge verkomplizieren. Denn Entscheidungen stellen die Weichen für das restliche Leben und sollten daher immer mit einem gewissen Maß an Vernunft und Vorausschau getroffen werden. „Wie möchte ich das Schuljahr abschließen?“, „Welchen Zweig werde ich am Ende des Jahres wählen?“ und „Wie geht es nach dem Abschluss weiter?“ sind Fragen, die einem gewaltiges Kopfzerbrechen bereiten können. Doch ist das gar nicht notwendig. Im Gegenteil: 

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Steter Tropfen höhlt den Stein

Dass sich der Erfolg beim Lernen schneller einstellt, wenn man kleinere Portionen nimmt und diese dafür öfter und regelmäßiger wiederkäut, leuchtet einem als Lehrkraft sofort ein. Ich sehe es daher als einen großen Fortschritt an, wenn ein/e Schüler/in dieses Prinzip nicht nur theoretisch verstanden, sondern auch so verinnerlicht hat, dass er/sie beginnt, es in die Praxis umzusetzen.

Heute konnte ich förmlich "hören", wie bei einem Schüler diesbezüglich "der Groschen gefallen ist". Seit längerer Zeit schon arbeiten wir beide daran, seine Disziplin bei den Trainingsaufgaben für zu Hause zu steigern. Seit er sich nun daran hält und täglich zehn Minuten in die kurzen mentalen "Gymnastikübungen" investiert, stellt sich der Erfolg für ihn spürbar ein, was wiederum jetzt zu einer gehörigen Portion Ehrgeiz geführt hat. So sehe ich gerade dabei zu, wie aus dem ehemals verhassten Schulfach Englisch langsam ein Steckenpferd, und aus dem frustrierten Schüler ein selbstbewusster Jockey wird. Ich jedenfalls weiß, auf wen ich nächstes Mal auf der Rennbahn setzen werde. (dw)

 

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Falling Letters

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Keine Motivation - was nun?

Das Umgehen mit dem Motivationsverlust hat auch etwas mit Geduld zu tun. Als Geduld wird die Fähigkeit, warten zu können bezeichnet. Geduldige Menschen sind bereit, mit bisher nicht erfüllten Wünschen zu leben oder diese vorerst zurückzustellen. Geduldig ist auch, wer Schwierigkeiten mit Gelassenheit und Mut begegnet. Wer sich gleich zu Beginn übernimmt, verliert schnell den Lust - viele kleine Schritte führen sicherer ans Ziel als ein zu großer. Entscheidend für den Erfolg ist nun die Fähigkeit zur „Selbstregulierung“ der eigenen Gedanken:

„Das ist mir zu viel, das schaffe ich nie.“ wird umgekehrt: „Ich habe heute enorm viel Lernstoff. Am besten teile ich ihn in Portionen ein. Ich überprüfe, ob ich manche Aufgaben auf andere Tage verteilen kann. Ich beginne mit dem Angenehmsten.“ (ag) 

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Lernen im richtigen "Gwand"

An manchen Tagen im Jahr zeigen sich die Schüler bei uns in Dirndl und Lederhosen - wenn der Fotograf in die Schule kommt, oder zur Zeugnisausgabe. Mir gefällt das richtig gut, dass sich die Mädchen und Jungen zu besonderen Anlässen so fesch herausputzen. Heute war der Fotograf in der Schule, um Klassenfotos zu machen. Hinterher haben sie bei uns hochmotoviert gelernt, damit die Abschlussprüfung zufriedenstellend ausfällt, und das "Gwand" zur Zeugnisausgabe wieder hervorgeholt werden kann. 

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Du bist perfekt vorbereitet

Von uns für die Schülerinnen und Schüler, die ab morgen die letzten Prüfungen haben:

 

In der Vergangenheit hast du genug gelernt - das ist übrigens "Perfekt" -, jetzt ist die Zeit reif, an dich zu glauben.

 

(... und wieder dazu ein passendes Bild von Dharma Comics - http://society6.com/dharmacomics)

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Die Langeweile genießen

Leah lebt laut ihrer Homepage dharmacomics.com in San Francisco. Sie macht mit wenigen Strichen und einigen Worten großartige und nachdenkenswerte Aussagen. Sie postet sie auf facebook. Damit hebt sie sich angenehm von irgendwelchen platten Bild- oder Comicposts, die man wenige Minuten später schon wieder vergessen hat, ab. Heute hat sie den nebenstehenden "Comic" gepostet. Wir haben ihn gesehen, und erst einmal laut gelacht. So ist es: Lasst uns doch mal die Langeweile genießen. Oder noch besser: Lasst und das, was wir tun, egal was es ist, genießen. Vielleicht ist es dann gar nicht mehr langweilig.

 

Ich erinnerte mich an eine Unterrichtsstunde der vergangenen Wochen: Die meisten Schüler der Gruppe saßen bzw. lümmelten auf ihren Stühlen und waren offensichtlich völlig gelangweilt. Auf meine Frage, was würdet ihr denn jetzt am liebsten tun, meinte einer: "Egal was, nur nicht lernen." Ich antwortete: "Tja, dann haben wir ein Problem, weil wir nun mal gerade lernen sollen. Wie wäre es, wenn ihr es genießt, aufmerksam seid und mitarbeitet. Vielleicht habt ihr sogar Freude daran." Die meisten haben gelacht. Einer fand, ich hätte einen guten Witz gemacht, wie könne man denn das Lernen für die Schule genießen. Aber sie haben dann doch tatsächlich mitgemacht, sich aufrecht hingesetzt und siehe da, am Ende fanden alle die Unterrichtsinhalte interessant und kurzweilig. Das klappt (noch) nicht immer, aber einen Versuch ist es allemal wert. Ich habe es selbst probiert. Wenn ich etwas mache, was ich absolut langweilig finde, und wozu ich gerade gar keine Lust habe (bügeln, putzen, in einer Schlange warten), dann versuche ich es aufmerksam, wenigstens bereitwillig und wenn möglich sogar mit Freude zu tun. Und plötzlich ist es gar nicht mehr so langweilig, und immer häufiger kann ich es sogar genießen. (ag)

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Eine kreative Pause

Gestern haben wir in einem Unterrichtsraum dieses Tafelgemälde entdeckt. Es stellte sich heraus, eine unserer Schülerinnen hatte die Pause zwischen Schulunterricht und Nachhilfestunde genutzt, um ein wunderbares Bild an die Tafel zu malen. Wir finden das ist ihr richtig gut gelungen. Zu unserer großen Freude hat sie uns erlaubt, das Bild hier zu veröffentlichen. 

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Alles ist nur eine Frage der Perspektive

Heute war ich in einer Mathestunde bei Christian dabei. Er hat einem Schüler eine Gleichung erklärt. Erwähnenswert ist, der Junge hat eine diagnostizierte Rechenstörung. Christian sah das ganz locker. Er meinte: „Du musst das ja nicht unbedingt im Kopf rechnen können. Da hilft Dir der Taschenrechner. Schau Dir das an, was ich an die Tafel geschrieben habe. Da muss was geändert werden. Eine Zahl passt da nicht, die muss auf die andere Seite. Siehst Du das? Da musst Du nicht rechnen, das ist eine Frage der Perspektive. Wenn Du genau schaust, dann siehst Du das.“ Der Junge nickte. Christian machte ihm vor, wie es geht. Bei der nächsten Gleichung bezog er den Jungen gleich mit ein. Er war noch unsicher, aber Christian bestärkte ihn: „Gib nicht gleich auf, da musst Du Dich durchbeißen.“ Im nächsten und übernächsten Versuch klappte es immer besser. Zum Schluss löste der Junge mit Hilfe des Taschenrechners die Gleichung fast allein. Es schien, als ob er es kapiert hatte. Ich war platt. Also, ist alles nur eine Frage der Perspektive? Schaun wir mal, wie es weitergeht. Auf jeden Fall gingen alle erst einmal zufrieden nach Hause. (ag)

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Entrümpeln befreit den Kopf

coco - fotolia.com
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Die Sommerferien stehen praktisch vor der Tür. Die letzten Schulaufgaben sind geschrieben, oder werden gerade geschrieben. Ein Tipp von uns für die letzten Schultage: Entrümpel doch mal deine Schultasche und ordne die Unterlagen. Du wirst sehen, diese Arbeit befreit. Ein gutes Gewissen für die anstehenden Sommerferien macht es allemal. (ag)

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Morgen ist auch noch ein Tag!

Gestern um 14:30 Uhr - Lernstrategietraining in einer Ganztagesklasse: Der Unterricht ist zäh, alle wirken erschöpft, keiner mag sich so richtig beteiligen. Die Sonne scheint ins Klassenzimmer.  Trotz des schönen Wetters sehen alle irgendwie unglücklich aus. Ich unterbreche kurzerhand das, was wir gerade machen und frage: "Ihr wirkt so unzufrieden? Gibt es einen Grund?" Keine Antwort ist auch eine Antwort. Ich frage noch einmal. Einer meldet sich: "Die Schule dauert immer so lange, und man muss am Wochenende noch so viel lernen."

Mir fällt die Unicef-Studie ein. Oje, doch der Schulstress und der Druck. Ich hake nach: "Wie lange hast Du denn am Wochenende gelernt?" Zögerlich kommt die Antwort: "So ein oder zwei Stunden?" "Aha", sage ich "Du hattest unter der Woche keine Zeit dafür." "Doch schon", entgegnet der Junge, "aber ich hatte keine Lust und habe es immer weiter vor mir hergeschoben." "Das kenne ich", gebe ich zu, "ich schiebe auch oft Arbeit vor mir her bis es nicht mehr anders geht, und das macht mich richtig unzufrieden." Hoppla, nun sind alle aufmerksam, hören zu. "Mich auch", ruft spontan ein weiterer Junge, "immer geht mir durch den Kopf, dass ich eigentlich noch für die Schulaufgabe lernen müsste. Das was ich gerade mache, macht mir auf einmal keinen so richtigen Spaß mehr. Aber lernen tue ich trotzdem nicht." Ich nicke, auch das kenne ich. Ein Mädchen meldet sich: "Ich versuche immer alles rechzeitig zu machen. Ich mache mir einen Plan, aber irgendwie klappt das auch nicht immer." Ich lache und nicke erneut: "Ich weiß genau, was Du meinst." Mehrere Schüler melden sich. Ein paar reden durcheinander und tauschen sich aus. Manche geben gute Ratschläge, wie sie es machen würden. Wir machen zum Abschluss noch ein Spiel, weil keiner mehr richtig Lust auf etwas anderes hat.

 

Die Stunde ist zu Ende. Sie wirken jetzt nicht mehr ganz so unzufrieden. Vielleicht ist der Grund, dass die Schule jetzt aus ist. Schnell verlassen alle das Klassenzimmer und freuen sich, dass die Sonne scheint. Heute lernen wir nichts mehr für die Schule, morgen ist auch noch ein Tag. (ag)

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Gut, dass wir den Max haben!

Letzte Woche hatte Estelle zum ersten Mal Mathe bei Max. Bisher war Mathe das Hassfach. Max hat es in nur 3 Stunden fertig gebracht, dass Estelle plötzlich Spaß an Mathe hat. Wie das geht? Da muss ich Max mal bitten, dass er uns dazu etwas aufschreibt. Ich selbst weiß es nicht. Woher auch, mir hat Mathe auch nie Spaß gemacht, obwohl ich gerne knoble und es mich unglaublich zufrieden macht, wenn ich eine Lösung für ein Problem gefunden habe. Leider hatte ich wohl doch nie die richtigen Lehrer. Gut, dass wir den Max haben. (ag)

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Lernen im Tandem

Gestern hat mir eine Lehrerin erzählt, dass vor einigen Jahren eine Klasse hervorragende Ergebnisse im Quali hatte. Das Geheimnis der Klasse war: Lernen mit einem Partner. Jeder brachte seine Stärke ein und unterstützte den anderen damit beim Lernen. Interessante Sache, oder nicht!? Einen Versuch ist es allemal wert: Sucht euch einen Partner, der euch beim Lernen unterstützt, und überlegt, was ihr ihm dagegen an Wissen anbieten könnt. (ag)

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Nichts aufschieben - sofort beginnen!

Je fester ich von Sinn und Nutzen meines Vorhabens überzeugt bin, mir ausmale, wie gut es mir damit gehen wird, und mir auch zutraue durchzuhalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die nötige Motivation aufbaue. Untersuchungen von deutschen und amerikanischen Psychologen haben ergeben: Menschen, die ihre Vorsätze zuversichtlich angehen, halten länger durch und lassen sich von Rückschlägen (die unvermeidlich sind) weniger abschrecken. Grundsätzlich jedoch gilt: Nichts aufschieben, sondern sofort beginnen. (ag)

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Durchhalten

Auch wir nehmen uns manchmal etwas vor, und halten es nicht durch. Wir wollten an dieser Stelle regelmäßig Beiträge rund ums Lernen in unserem Lernzentrum schreiben. Aber was ist passiert? Nach einer geplanten kurzen Sommerpause haben wir den "Anfang" nicht so ohne Weiteres geschafft. Der „Wiederanfang“ ist oft schwieriger, als regelmäßig durchzuhalten. Macht nichts! Lernen wir aus unseren Schwächen, und gehen mit einer maßgeschneiderten Strategie ans Werk. Wie das geht? Dazu morgen mehr. (ag)

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Ohne die Türken könnten die Deutschen nicht "Hurra" sagen!

Im nun bald vergangenen Schuljahr haben wir an der Mittelschule Hausham einmal pro Woche einen Deutsch-Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund anbieten können. Dabei sprachen wir auch über den gegenseitigen Einfluss der deutschen und türkischen Kulturen und Sprachen. Ein interessanter Einblick in diesen interkulturellen Austausch ist die vielen sicherlich nicht bekannte Herkunft mancher "deutscher" Wörter:

"Hurra!" kommt zum Beispiel tatsächlich aus der türkischen Sprache. Während der Belagerung Wiens im 16. Jahrhundert spornten sich die osmanischen Soldaten beim Angriff mit dem Kriegsruf "Vur, haaaaaaa!" an, was übersetzt "Schlag drauf!" bedeutet.

Das türkische "Vur, ha!" wandelte sich mit der Zeit zu dem "deutschen" Siegesruf "Hurra!" 

In diesem Sinne: Schlag drauf! Bald sind Ferien. (dw)

 

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Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist.

Wenn wir diesen Satz am Ende der Nachhilfestunde hören, dann wissen wir: Dies war eine gute Stunde. Das Kind war von sich aus motiviert.

Grundsätzlich gelingt der Lehrkraft dies in der Regel durch das Einbeziehen der individuellen Fähigkeiten und Interessen des einzelnen Schülers. Manche lernen schneller, andere brauchen länger.

Die positivsten Erfahrungen machen wir jedoch immer, wenn der Druck - der manchmal von den Eltern kommt, aber meist eher durch äußere Bedingungen gegeben ist - erst einmal weg ist. Deshalb freuen wir uns nun auf eine Zeit, die nicht mehr von einer Schulaufgabenvorbereitung zur nächsten bestimmt ist. Grundlagen und Unsicherheiten im vergangenen Schulstoff können endlich in Ruhe und oft auch spielerisch trainiert und tiefgründig angegangen werden. (ag)

 

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

Die deutsche Fußball-Legende Sepp Herberger hat damit genau das ausgesprochen, was auch bei uns in der Nachhilfe gilt: Nach der Probe ist vor der Probe! Egal ob Sieg oder Niederlage - Kopf hoch, tief durchatmen und weitermachen! Schwachstellen analysieren, bearbeiten und auf ins nächste Spiel! So werden wir Weltmeister! (dw) 

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Im Nachhilfehimmel

Der Nachhilfehimmel sieht so aus: Alle Schüler kommen bei Badewetter ausgeruht und voller Wissensdurst und Tatendrang zur Nachhilfestunde. Die Übungsaufgaben von letzter Stunde wurden gewissenhaft erledigt. Neue Lernziele werden mit Bewusstsein formuliert und außerdem geben sich Schüler, Lehrer, Eltern und überhaupt alle ständig Feedbacks zur steten Optimierung des Lernprozesses. Das oberste Gebot ist und bleibt jedoch die strikte Einhaltung des von Schülern und Lehrkräften ausgemachten Wochentermins, da dieser beiden Seiten gleichermaßen heilig ist. Die Telekommunikation und das ständige Umdisponieren am Wochenplan sind nun endlich passé, und es gibt keine Missverständnisse mehr ... ABER: Was machen wir nun, wenn ein Schüler diese Woche dringend noch eine Stunde mehr braucht? Was machen wir, wenn ein anderer Schüler diese Woche gar nicht kann, weil er an einem wichtigen Punktspiel seiner Baketballmannschaft teilnehmen muss? Oder wenn eine Lehrkraft einmal krank ist?

Irgendwie war das auf der Erde doch alles viel unkomplizierter und flexibler, und das obwohl es uns häufig kompliziert erschien. Manchmal war es schon unübersichtlich, das stimmt, aber doch sicherlich um einiges spannender und interessanter als hier im Nachhilfehimmel. (dw)

 

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Keine Panik!

Gespräche mit Grundschuleltern bringen uns immer zum Nachdenken. Bereits Ende der dritten Klasse sorgen sich viele, wie es mit der Schullaufbahn ihres Kindes weitergeht. Da ist es erfrischend, wenn z. B. eine Mutter in erster Linie möchte, dass ihr Kind besser und schneller lesen kann. Ihre Meinung war, wenn es mit einer weiterführenden Schule nicht klappe, dann sei das nicht schlimm. Es gebe ja noch viele Möglichkeiten, und manchen Kindern müsse man einfach mehr Zeit lassen. Dem können wir nur aus vollem Herzen zustimmen. Deshalb: Keine Panik, wenn es um den Übertritt geht. (ag)

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Das Aufwärmtraining vor dem Spiel

Kein Fußballer betritt das Feld, ohne sich vorher aufzuwärmen und zwar mit grundlegenden Bewegungsabläufen. In unserem Fall müsste ein Aufwärmtraining also vor dem Erledigen der täglichen Hausaufgabe stattfinden. Die grundlegenden Abläufe können beispielsweise das Sichern des Einmaleins oder das Wiederholen vergangener Vokabeln sein. Eine gute Methode ist dabei das Lernen mit der Lernkartei. Erfahrungsgemäß reicht es, wenn dieses Aufwärmtraining ca. 15 Minuten dauert. Immer vorausgesetzt, es findet täglich statt. Denken Sie daran: Ihr Kind braucht in der ersten Zeit ihre zugewandte Unterstützung und Hilfe bei der Kontrolle. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie das Lernen mit einem Wochenplan einführen, der das Kind Schritt für Schritt zum selbstständigen Lernen führen soll. Wie ein solcher Wochenplan aussehen kann, und wie man damit strukturiert arbeitet, stellen wir Ihnen bald in einer anderen Reihe vor. (ag)

Vier mal sieben ist vierundzwanzig!

Wenn vier Mal sieben vierundzwanzig ist und ‚although‘ mit also übersetzt wird, dann fehlt es definitiv an den Grundlagen. Diese Lücken müssen in der Regel mit viel Disziplin gefüllt werden. Der aktuelle Stoff, der auf Grund mangelnder Grundlagen meist nur unzureichend beherrscht wird, kann auch in einer Nachhilfe nur erfolgreich erarbeitet werden, wenn das Kind parallel dazu die Grundlagen trainiert. Da kommt keiner um tägliches Üben herum. Das, was vorher versäumt wurde, muss nun - neben dem Üben von Aktuellem - ausdauernd trainiert, und die Ergebnisse müssen überprüft werden. Nicht viele Kinder sind in der Lage, diese Disziplin, die sie bisher nicht gelernt haben, von alleine aufzubringen. Wird diese von Seiten der Eltern jedoch nur eingefordert und nicht unterstützt, dann kommt es regelmäßig zu Streit und auch die beste Nachhilfe hat wenig Erfolg. 

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Solides Wissen aufbauen!

Immer wieder erzählen Schülerinnen und Schüler davon, dass sie in Schulaufgaben erst einmal viel Zeit mit der Suche nach vermeintlich gelerntem Stoff verbringen. Danach hören wir oft: Zu Hause habe ich noch alles gewusst. In der Schulaufgabe war es auf einmal weg.

„Eine einmalige Einsicht, d.h. ein einmaliges Verstehen des zu lernenden Stoffes reicht nicht aus, um ihn zu behalten.“ (Born/Oehler: Kinder mit Rechenschwäche erfolgreich fördern. 2011, S. 133) Solides Wissen steht uns normalerweise auch in Stresssituationen automatisch zur Verfügung. Es gibt viele erprobte Methoden, sich etwas sicher einzuprägen. Eine Methode mit vielen manuellen Teilarbeitsschritten eignet sich unserer Erfahrung nach jedoch immer wieder gut: Ich lese das zu Lernende laut, ich markiereWichtiges, ich schreibe es auf, ich fasse es zusammen, ich strukturiere es und ichtrage es laut vor. Wer anderen mehrmals einen verständlichen Vortrag über Gelerntes halten kann, der hat sich das erforderliche Wissen dazu eingeprägt.  

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Was bedeutet eigentlich das Wort "einprägen"?

Dieses Wort ist mir in den letzten Tagen zwei Mal begegnet. Vorgestern hat es ein kleines Mädchen benutzt, als es ein Rätsel lösen sollte und meinte: „Das muss ich mir jetzt einprägen.“ Heute benutzte eine Schülerin das Wort in einer Unterrichtsstunde. Anlass genug, um zu „googeln“, was einprägen im eigentlichen Sinne bedeutet. Wikipedia sagt:“ Im Handwerk wird beim Einprägen das resultierende Zeichen in der Oberfläche in der Regel in vielen manuellen Teilarbeitsschritten eingedrückt.“ Sucht man nach einem Synonym, so werden unter anderem „einhämmern, eintrichtern…“ vorgeschlagen - alles handwerkliche Tätigkeiten, die „Knochenarbeit“ erfordern. (ag)

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